Im Rahmen der Armutswochen 2026 unter dem Leitgedanken „Junge Armut?! Gemeinsam für Generationengerechtigkeit“ beschäftigt sich der SkF Hagen mit den Lebenslagen junger Menschen und insbesondere mit der Frage, welche Herausforderungen beim Übergang in ein selbstständiges Leben bestehen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Wohnen. Denn eine eigene Wohnung bedeutet für junge Menschen Selbstständigkeit, Sicherheit und die Möglichkeit, das eigene Leben eigenständig zu gestalten. Gleichzeitig wird es zunehmend schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Geringes Einkommen, Ausbildung oder Studium, fehlende finanzielle Sicherheiten und hohe Mietkosten können den Schritt in die Selbstständigkeit erheblich erschweren.
Gemeinsam mit jungen Menschen, Fachleuten, Vertreterinnen aus Politik, Wohnungswirtschaft und Jugendverbänden möchten der SkF Hagen und der Caritasverband Hagen diese Herausforderungen sichtbar machen und darüber sprechen, was es in Hagen braucht, damit junge Menschen gute Chancen auf ein selbstständiges und sicheres Leben haben.
Dazu findet am 12. November 2026 von 12 bis 14 Uhr im Kultopia Hagen ein politischer Mittagsdialog statt. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und Perspektiven junger Menschen sowie die Frage, welche konkreten Lösungen vor Ort entwickelt werden können.
Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Lösungsansätze für Hagen zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur darum, bestehende Probleme zu benennen, sondern auch darum, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Impulse für die kommunale Diskussion zu geben.
Mit diesem Engagement möchte der SkF Hagen dazu beitragen, junge Armut sichtbar zu machen, Teilhabe zu stärken und gemeinsam an mehr Generationengerechtigkeit in Hagen zu arbeiten.
